Parkett verlegen
Schritt-für-Schritt Anleitung für Zuhause

Parkett verlegen – Schritt-für-Schritt Anleitung vom Profi
So gelingt Ihr Boden wie vom Handwerker

Parkett verlegen ist eine lohnende Möglichkeit, Ihrem Zuhause Wärme, Stil und Wert zu verleihen. Mit unserer Schritt-für-Schritt Anleitung vom Profi lernen Sie, wie Sie Ihr Parkett selbst verlegen – ganz ohne teure Handwerker. Wir erklären Ihnen, wie Sie den Untergrund richtig vorbereiten, die Platten verlegen und die letzten Details wie Sockelleisten und Übergänge perfekt abschließen. Egal, ob Massivparkett oder Fertigparkett: Mit den richtigen Tipps gelingt Ihr Boden wie vom Handwerker.

Bevor Sie mit dem Verlegen beginnen, ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Messen Sie den Raum genau aus, wählen Sie die passende Verlegerichtung und stellen Sie alle notwendigen Werkzeuge und Materialien bereit. So vermeiden Sie Fehler und sparen Zeit während des Verlegens. Unsere Anleitung zeigt Ihnen jeden Schritt detailliert – vom Ausrollen der Trittschalldämmung bis zum finalen Finish.

Folgen Sie unserer Anleitung Schritt für Schritt, um Ihr Parkett sicher, gleichmäßig und professionell zu verlegen. Mit den Tipps aus der Praxis können Sie Stolperfallen vermeiden und das Ergebnis wird so aussehen, als hätte es ein Profi verlegt.

Untergrund vorbereiten – Basis für ein perfektes Parkett
Sauber, eben und trocken für optimale Verlegung

Parkett verlegen Hamburg

Bevor Sie mit dem Parkett verlegen beginnen, ist die Vorbereitung des Untergrunds entscheidend. Ein sauberer, ebener und trockener Boden sorgt dafür, dass die Parkettplanken gerade liegen und langfristig stabil bleiben. Entfernen Sie alte Bodenbeläge, Staub und Schmutz und prüfen Sie die Fläche auf Unebenheiten. Kleine Unebenheiten können mit geeigneter Spachtelmasse ausgeglichen werden, größere Schäden sollten professionell repariert werden.

Bei schwimmender Verlegung ist außerdem eine Trittschalldämmung empfehlenswert. Diese wird auf den vorbereiteten Boden ausgelegt und sorgt nicht nur für eine angenehme Akustik, sondern schützt das Parkett auch vor Feuchtigkeit und Beschädigungen. Mit einem gut vorbereiteten Untergrund legen Sie den Grundstein für ein Parkett, das wie vom Profi verlegt aussieht.

Planken verlegen – So gelingt Ihr Boden wie vom Profi
Tipps für gleichmäßige Reihen und saubere Kanten

Beim Verlegen der Parkettplanken ist Präzision entscheidend, damit Ihr Boden am Ende wie vom Profi aussieht. Beginnen Sie mit der ersten Reihe an der längsten Wand und achten Sie darauf, dass die Planken exakt gerade liegen. Abstandskeile sorgen dafür, dass eine gleichmäßige Dehnungsfuge zur Wand erhalten bleibt.

Verlegen Sie die folgenden Reihen versetzt, sodass die Enden der Planken nicht übereinanderstoßen. Dies sorgt für Stabilität und gleichmäßige Reihen. Nutzen Sie Schlagholz und Zugeisen, um die Planken dicht aneinanderzufügen, und achten Sie darauf, dass die Kanten sauber abschließen.

Kontrollieren Sie regelmäßig den Verlauf der Reihen mit einer Wasserwaage und justieren Sie kleine Ungenauigkeiten sofort. Mit diesen Profi-Tipps entstehen gleichmäßige Reihen und saubere Kanten – Ihr Parkett wirkt am Ende perfekt verlegt.

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Wie kann man selbst Parkett verlegen?
Hilfe und Anleitung

Um Parkett selbst zu verlegen, solltest du mit einer gründlichen Vorbereitung beginnen. Zuerst lässt du das Fertigparkett im Raum akklimatisieren, damit es sich an die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen kann. Dies ist wichtig, um spätere Materialverformungen zu vermeiden.

Danach verlegst du eine Dampfbremse und eine Trittschalldämmung auf dem Estrich, um den Boden zu schützen und die Schallübertragung zu minimieren. Achte darauf, den Raum genau zu vermessen, damit du das Parkett passgenau zuschneiden kannst.

Für die erste Reihe des Parketts solltest du die Stücke in Breite und Länge passend zuschneiden, damit keine zu schmalen Reste entstehen. Beginne die Verlegung mit der ersten Reihe und setze Abstandshalter, um gleichmäßige Abstände zu den Wänden sicherzustellen. Das letzte Stück der ersten Reihe kannst du dann als Startstück für die nächste Reihe verwenden, was den Verschnitt reduziert.

Wiederhole diesen Schritt für jede weitere Reihe, bis der Boden vollständig verlegt ist. So gelingt dir die schwimmende Parkettverlegung mit minimalem Aufwand und ohne viel Verschnitt.

Durch das praktische Klick-System von Nut und Feder bei modernem Fertigparkett sowie die schwimmende Verlegung ist es möglich, den Parkettboden mit geringem Aufwand selbst zu verlegen. So kannst du deinen Parkettboden sogar bei einem Umzug problemlos wieder mitnehmen. Auch das Verleimen von Nut- und Feder-Verbindungen ist einfach umzusetzen und erfordert keine speziellen Vorkenntnisse. Der Aufwand für die Verleimung unterscheidet sich kaum von dem der Klick-Parkett-Verlegung.

Wie finde ich die richtige Verlegerichtung für Parkett?
So wählst du die passende Richtung für deinen Raum

Parkett schleifen und versiegeln in Hamburg

Es gibt nicht „die eine richtige“ Verlegerichtung für Parkett – das hängt wirklich von deinem Raum und dem Look ab, den du erreichen möchtest. Aber keine Sorge, mit ein paar einfachen Tipps findest du schnell die passende Ausrichtung.

Warum ist die Verlegerichtung wichtig?

Die Richtung, in der du das Parkett verlegst, beeinflusst, wie der Raum wirkt. Wenn du das Parkett quer verlegst, sieht der Raum breiter aus. In Längsrichtung verlegt, erscheint er dafür länger. In schmalen oder länglichen Räumen hilft das, die Proportionen auszugleichen.

Wann ist es nicht so wichtig, in welche Richtung man verlegt?

Wenn du Würfel- oder Kassettenparkett hast, ist es eigentlich egal, in welche Richtung du verlegst. Diese Muster wirken immer gleich und beeinflussen die Raumwirkung nicht.

Wie wirkt sich Licht auf die Verlegerichtung aus?

Wenn dein Raum viel Tageslicht abbekommt, kann es schön sein, das Parkett in Längsrichtung zu verlegen – das verstärkt das Licht noch ein bisschen. In dunkleren Räumen hingegen lässt eine Quer-Verlegung den Raum luftiger und heller wirken.

Wo sollte man besonders auf die Verlegerichtung achten?

In langen oder schmalen Räumen wirkt Längsverlegung super, weil sie den Raum optisch streckt. Bei kleineren oder quadratischen Räumen sorgt die Quer-Verlegung für mehr Weite und lässt den Raum größer wirken.

1. Vorbereitung

Unebenheiten entfernen und Parkett akklimatisieren

Kurzüberblick

  • Parkett im Raum an die Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen
  • Unebenheiten im Boden beseitigen

So geht's

Bevor du mit der Verlegung des Parkettbodens beginnst, solltest du die Parkettdielen im Raum akklimatisieren. Dies hilft dem Holz, sich an die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit anzupassen. Um dies zu tun, legst du das Fertigparkett für 48 Stunden in der verpackten Form waagerecht in den Raum, in dem du das Parkett später verlegen wirst. Achte darauf, dass die Zimmertemperatur zwischen 18 °C und 26 °C liegt, da diese Werte ideal für die Akklimatisierung sind.

Nach der Akklimatisierung ist es wichtig, den Untergrund gründlich vorzubereiten. Der Boden sollte trocken, staubfrei und glatt sein. Überprüfe den Untergrund auf Unebenheiten und beseitige diese mit einem Spachtel. Auch kleinere Löcher oder Risse solltest du ausfüllen, bevor du mit der Verlegung des Parketts fortfährst.

2. Verlegung der Dampfbremse und Trittschalldämmung

Kurzüberblick

  • Dampfbremse und Schallschutzfolie verlegen
  • 5 cm der Folie an den Rändern überstehen lassen
  • Folie an den Übergängen und Kanten fixieren

So geht's

Nun kannst du mit dem Verlegen der Dampfsperre beginnen. Praktisch sind Folien, die sowohl eine Dampfsperre als auch eine Trittschalldämmung in einem Produkt vereinen. Diese Dampfsperren verhindern, dass Feuchtigkeit von unten in die Parkettdielen eindringt, was Verformungen oder sogar die Bildung von Schimmel verursachen könnte.

Verlege die Folienbahnen gleichmäßig über die gesamte Fläche und lasse an den Rändern etwa 5 cm der Folie überstehen. Damit die Dampfsperre ihre volle Wirkung entfaltet, ist es entscheidend, dass du die Folie an den Übergängen und Rändern mit speziellem Klebeband verklebst, das häufig im Set mit der Folie enthalten ist.

3. Übergangsprofile an Türrahmen und Übergängen anbringen

Kurzüberblick

  • Raum ausmessen
  • Übergangsprofile an Türöffnungen und Übergängen anbringen

So geht's

Als Nächstes entscheidest du dich für die Verlegerichtung des Parketts. Wenn du das Parkett längs verlegst, erscheint der Raum optisch länger, während eine Verlegung quer den Raum breiter wirken lässt. Achte außerdem auf den Lichteinfall, denn wenn du das Parkett so verlegst, dass der Lichteinfall berücksichtigt wird, verhinderst du später Schattenbildung auf dem Boden.

Im nächsten Schritt misst du den Raum aus, um zu ermitteln, wie viele Parkettreihen du benötigst. Damit bekommst du eine Vorstellung davon, wie das Parkett optimal in den Raum passt.

Hinweis: Sollte die Breite der letzten Reihe weniger als 5 cm betragen, musst du die erste Reihe entsprechend zuschneiden, um die letzte Reihe auf eine Breite von mehr als 5 cm zu bringen. Dies ist entscheidend für die Stabilität des gesamten Bodens.

Wo immer du auf andere Bodenbeläge triffst, zum Beispiel in Türöffnungen oder an Übergängen zu anderen Räumen, musst du sogenannte Übergangsprofile anbringen. Diese schneidest du mit einer Metallsäge auf die passende Länge und befestigst sie mithilfe eines Akkuschraubers am Boden. Die Parkettdielen werden später an den Profilen ausgerichtet und mit einer Abschlussleiste abgedeckt, um einen sauberen Übergang zu gewährleisten.

4. Erste Reihe präzise mit Wandabstand ausrichten

Kurzüberblick

  • Nuten an den Längsseiten der ersten Reihe entfernen
  • Erste Reihe exakt mit Wandabstand ausrichten
  • Klickverbindungen sicher zusammenstecken und festklopfen

So geht's

Nachdem du dich für die Verlegerichtung des Parketts entschieden hast, entferne mit einer Stichsäge die Nuten an den Längsseiten der ersten Dielenreihe. Lege die erste Parkettdiele dann bündig mit den Nutseiten in eine Ecke des Raumes. Zwischen der Stirn- und Längsseite der Diele platzierst du Abstandskeile, um einen Wandabstand zu gewährleisten. Achte darauf, eine Dehnungsfuge von 10 bis 15 mm zur Wand zu lassen, damit das Holz nach der Verlegung noch arbeiten kann. Diese Fuge wird später mit Fußleisten verdeckt.

Setze anschließend das Klicksystem zusammen und prüfe, ob alles passt. Wenn die Diele korrekt sitzt, schlägst du sie mit einem Gummihammer und Schlagholz fest, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Bei einigen Parkettarten ohne Klicksystem trägst du Leim auf die Verbindung von Nut und Feder auf. Entferne überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Lappen, um unschöne Rückstände zu vermeiden.

Für die nächste Reihe verwendest du nicht eine vollständige Diele, sondern das Endstück der ersten Reihe als Anfangsstück, um eine gleichmäßige Verlegung ohne Verschnitt zu erzielen.

5. Parkettstücke an Heizungsrohren anpassen

Heimwerker verlegt Parkettstücke präzise um Heizungsrohre und Türzargen.

Kurzüberblick

  • Position der Heizungsrohre exakt markieren
  • Aussparungen mit Akkuschrauber und Forstnerbohrer vorbohren
  • Dielenstück mit Japansäge zurechtschneiden und wieder einfügen

So geht's

Um die Parkettdielen passgenau um Heizungsrohre und Türzargen zu verlegen, positionierst du die Diele an der vorgesehenen Stelle und markierst die genaue Position der Rohre. Mit einem Winkel zeichnest du die notwendige Aussparung ein und bohrst dann mit einem Akkuschrauber und einem Forstnerbohrer an den markierten Punkten zwei Löcher. Ein Stück Holz als Unterlage sorgt für Stabilität. Beachte, dass zwischen Rohr und Parkettstück etwa 1 cm Abstand bleiben sollte.

Nun kannst du das Parkettstück mit einer Japansäge vorsichtig ausklinken. Achte darauf, das ausgeschnittene Stück später wieder zu verwenden. Nachdem du die Diele eingelegt hast, trägst du Leim auf das ausgeschnittene Stück auf und setzt es an die ursprüngliche Stelle zurück.

6. Letzte Parkettreihe verlegen

Kurzüberblick

  • Zusätzliche Dielen verlegen und darauf achten, dass die Fugen korrekt versetzt sind
  • Die letzte Reihe Parkettdielen in der Breite mit einer Handkreissäge zuschneiden
  • Die Dielenreihen mit Zugeisen und Hammer fest miteinander verbinden

So geht’s

Nach den Anpassungen an Heizungsrohren und Türzargen wird wieder eine komplette Diele eingeklickt. Achte beim Verlegen der weiteren Dielen auf den richtigen Fugenversatz und die Länge der Endstücke. Plane an den Wänden die Dehnungsfuge mit Abstandskeilen ein. Hindernisse wie Sockel können mit einer Stichsäge ausgeschnitten werden. An Türdurchgängen sollte das Parkett bis unter die Türzarge verlegt werden, da dort keine Fußleisten möglich sind.

Für die letzte Reihe müssen die Dielen sowohl in der Länge als auch in der Breite angepasst werden. Berücksichtige die Dehnungsfuge und schneide die Dielen mit der Handkreissäge auf die passende Breite. Das Verlegen erfolgt wie in den vorherigen Reihen, nur dass die Dielen zum Abschluss mit Zugeisen und Hammer optimal verbunden werden.

7. Sockelleisten anbringen

Kurzüberblick

  • Abstandskeile komplett entfernen, damit die Sockelleisten bündig sitzen
  • Die überstehende Folie mit einem Messer sauber abschneiden
  • Leisten auf die richtige Länge bringen und anschließend mit Montagekleber an der Wand befestigen
  • Übergangsleisten zuschneiden und stabil am Boden verschrauben

So geht’s

Zuerst entfernst du alle Abstandskeile zwischen Wand und Parkett. Schneide danach überstehende Folienreste mit einem Cuttermesser ab. Miss die benötigte Länge der Sockelleisten und schneide sie am besten mit einer Kapp- und Gehrungssäge passend zu. Für Ecken die Leisten im 45°-Winkel zuschneiden. Befestige die Sockelleisten anschließend mit Montagekleber an der Wand.

Die Übergangsleisten schneidest du mit einer Metallsäge auf die passende Länge und verschraubst sie im Boden mit einem Akkuschrauber. Über Heizungsrohre setzt du passende Rosetten, um einen sauberen Abschluss zu erzielen.

Häufige Fragen:

So verlegst du Parkettboden richtig – Schritt für Schritt

Wie bereitest du das Parkett für die Verlegung vor?
Bevor du mit dem Verlegen des Parketts beginnst, sollte das Material einige Tage im Raum gelagert werden – noch ungeöffnet in den Verpackungen. So kann sich das Holz an Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen.

Was brauchst du für die Verlegung?
Im nächsten Schritt wird auf dem Estrich zunächst eine Feuchtigkeitssperre ausgelegt. Darüber folgt eine Trittschalldämmung, um den Boden schalltechnisch zu entkoppeln.

Wie misst du den Raum richtig aus?
Nun misst du den Raum exakt aus. Achte bei der Planung der ersten Reihe darauf, dass weder die Anfangs- noch die Endreihen zu schmal werden – passe die Elemente gegebenenfalls in Breite und Tiefe an.

Wie platzierst du die erste Reihe richtig?
Die erste Reihe platzierst du mit Hilfe von Abstandskeilen zur Wand, damit eine Dehnungsfuge bleibt.

Kannst du Material sparen?
Den abgesägten Rest des letzten Elements kannst du für den Beginn der nächsten Reihe nutzen – das sorgt für einen versetzten Fugenverlauf und spart Material.

Wie geht es weiter, nachdem die erste Reihe verlegt ist?
Reihe für Reihe arbeitest du dich so weiter vor, bis der gesamte Boden belegt ist.

Wie lange braucht man, um Parkett zu verlegen?

Wie schnell geht die Parkettverlegung?
Die Dauer der Parkettverlegung hängt vor allem von der Raumgröße und der Komplexität des Projekts ab. Ein Standardraum ist in der Regel in etwa zwei Tagen erledigt. Bei besonderen Mustern oder zusätzlichen Arbeiten kann es allerdings auch etwas länger dauern.

Beispiel:

Wie viel Zeit braucht ein Profi?
Ein erfahrener Profi benötigt für das Verlegen von 20 m² Parkett in einem normalen, rechteckigen Raum ohne viele Extras etwa sechs bis acht Stunden.

Wie lange dauert es für einen Laien?
Ein Laie braucht wahrscheinlich etwa zwei Tage, um dieselbe Fläche zu verlegen. Das liegt vor allem daran, dass man beim ersten Mal etwas länger braucht und öfter nachschaut, ob alles richtig sitzt.

Wie unterscheiden sich die Materialkosten für Parkettböden?

Die Kosten für das Material variieren je nach Holzart, Qualität und Verlegemuster. Hier eine Übersicht:

  • Wie viel kostet Echtholz-Massivparkett?
    Der Preis liegt zwischen 26 € und 120 € / m². Es ist optimal für langlebige, hochwertige Fußböden, die mehrfach abgeschliffen werden können.
  • Wie viel kostet Fertigparkett?
    Fertigparkett kostet zwischen 36 € und 80 € / m². Es setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen, ist leichter zu verlegen und eignet sich perfekt für Heimwerker.
  • Wie viel kostet Klickparkett?
    Klickparkett ist eine kostengünstige Möglichkeit, die zwischen 20 € und 60 € / m² kostet und sich einfach selbst verlegen lässt.

Beispiel:

Wie viel kostet Parkett bei uns?
Bei einer Auftragserteilung an uns können Sie zum Beispiel folgendes Parkett über uns beziehen:
Eiche Classic, farblos geölt, 3-Schicht-Landhausdiele Click, 14 x 190 x 1900 mm – 58,95 € / m².

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Welche Richtung ist ideal für dein Parkett?

Bei der Verlegung von Parkett kommt es darauf an, was du erreichen möchtest. Willst du den Raum größer wirken lassen? Dann solltest du das Parkett in Längsrichtung verlegen. In schmalen oder länglichen Räumen sorgt diese Ausrichtung dafür, dass sie nicht noch enger wirken. Umgekehrt, wenn du den Raum optisch etwas breiter erscheinen lassen willst, ist eine Querverlegung eine gute Wahl.

Auch der Lichteinfall spielt eine Rolle: Wenn der Raum viel Tageslicht hat, wird die Verlegung in Querrichtung das Licht besser reflektieren. In dunkleren Räumen kann eine längs verlegte Fläche das Licht gezielt lenken und den Raum offener wirken lassen.

Wichtige Materialien und Werkzeuge für dein Parkett-Projekt

  • Material für die Parkettverlegung:
    Parkettboden, Trittschalldämmung mit Dampfsperre, Klebeband für Dampfsperre, Bodenunterlage, Dichtband, Abstandskeile, Holzleim, Sockelleisten mit Befestigungsmaterial.
  • Werkzeug für die Parkettverlegung:
    Kapp- und Gehrungssäge, Handkreissäge, Zollstock, Winkel, Bleistift, Stichsäge, Schlagklotz, Hammer, Cuttermesser, Gehrungssäge, Akkuschrauber, Kreisschneider, Stechbeitel.
  • Optionale Extras:
    Heizkörperrosetten, Übergangsprofile, Reinigungs- und Pflegemittel, Filzgleiter für Möbelfüße, Türstopper.

Schritt 1: Vorbereitung des Raums und des Materials

  • Akklimatisiere das Parkett im Raum für mindestens 48 Stunden.
  • Gleiche Unebenheiten im Unterboden aus, um eine stabile Basis zu schaffen.

Bevor du mit dem Verlegen des Parketts beginnst, solltest du die Dielen für mindestens 48 Stunden im Raum lagern, um eine optimale Anpassung an die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten. Dies verhindert späteres Verziehen des Holzes. Achte darauf, dass die Raumtemperatur zwischen 18°C und 26°C liegt.

Schritt 2: Dampfsperre und Trittschalldämmung verlegen

  • Verlege die Dampfsperre und Trittschalldämmung sorgfältig im gesamten Raum.
  • Lass die Folie an den Rändern etwa 5 cm überstehen, um später problemlos die Wandfugen zu schließen.
  • Verklebung der Folien an den Übergängen ist entscheidend für eine vollständige Abdichtung.

Um Feuchtigkeit und Geräusche zu minimieren, ist es wichtig, dass du die Dampfsperre richtig verlegst. Wenn möglich, wähle eine Trittschalldämmung mit integrierter Dampfsperre, da dies die Installation vereinfacht.

Schritt 3: Raum ausmessen und Übergangsprofile anbringen

  • Miss den Raum präzise aus, um die benötigte Menge Parkett zu berechnen.
  • Bringe Übergangsprofile an Türöffnungen und an Stellen an, an denen der Boden mit anderen Materialien in Kontakt kommt.

Bevor du mit dem Verlegen beginnst, überlege dir, in welcher Richtung du das Parkett verlegen möchtest. Eine Längsverlegung lässt den Raum länger wirken, während eine Quer-Verlegung ihn breiter erscheinen lässt. Achte auch auf den Lichteinfall, um eine gleichmäßige Optik zu erzielen.

Schritt 4: Erste Reihe Parkett verlegen

  • Beginne mit der ersten Reihe und verlege die Dielen bündig zur Wand.
  • Nutze Abstandshalter, um den nötigen Abstand von 10-15 mm zur Wand einzuhalten.
  • Verwende das Klicksystem, um die Dielen miteinander zu verbinden, und schlage sie vorsichtig mit einem Gummihammer fest.

Achte darauf, dass du die Dielen immer mit der Nutseite zur Wand verlegst. Der Abstand zu den Wänden ist wichtig, um späteres Verziehen des Parketts zu vermeiden. Die Fugen werden später mit Fußleisten abgedeckt.

Schritt 5: Anpassung an Türzargen und Heizungsrohre

  • Bei Neubauten wird der Parkettboden zuerst verlegt und danach die Türzargen installiert.
  • Bei Renovierungen kürze die Türzargen so, dass der Boden darunter passt.

Bei Neubauten installierst du den Bodenbelag zuerst und schließt ihn dann an die Türzargen an. In Altbauten musst du die Türzargen mit einer Japansäge kürzen, damit das Parkett perfekt darunter passt.

Schritt 6: Anpassungen an Heizungsrohren

  • Markiere die Position der Heizungsrohre auf den Dielen.
  • Bohrlöcher an den markierten Stellen mit einem Forstnerbohrer bohren.
  • Stelle sicher, dass zwischen Rohr und Parkett etwa 1 cm Abstand bleibt.

Um das Parkett perfekt an Heizungsrohre anzupassen, markiere die Position der Rohre und bohre mit einem Forstnerbohrer Aussparungen an den Dielen. Der Abstand zum Rohr sollte mindestens 1 cm betragen, um das Holz atmen zu lassen und das Risiko von Verformungen zu minimieren.

Schritt 7: Letzte Reihe Parkett verlegen

  • Die letzte Reihe Dielen muss möglicherweise mit einer Handkreissäge auf die richtige Breite zugeschnitten werden.
  • Verwende ein Zugeisen, um die letzte Reihe präzise zu verbinden.

In der letzten Reihe musst du die Dielen nicht nur längs, sondern auch quer zuschneiden. Nutze ein Zugeisen, um die Dielen mit der vorherigen Reihe fest zu verbinden und eine stabile Verbindung herzustellen.

Sockelleisten oder Fußleisten – Was ist der Unterschied?

  • Entferne alle Abstandskeile zwischen Parkett und Wand.
  • Schneide überstehende Folienreste auf Parketthöhe ab.
  • Schneide die Sockelleisten auf die richtige Länge zu und montiere sie.
  • Verwandle Übergangsprofile in stabile Verbindungen durch Verschrauben.

Bevor du mit der Montage der Sockelleisten beginnst, entferne alle Abstandskeile, die du während der Parkettverlegung an der Wandseite verwendet hast. Schneide dann die überstehende Folie mit einem scharfen Cuttermesser ab, um eine saubere Kante zu erhalten. Bestimme die benötigte Länge der Sockelleisten und schneide sie mit einer Kapp- und Gehrungssäge zu. Für Ecken solltest du die Leisten im 45°-Winkel zuschneiden, um einen perfekten Anschluss zu gewährleisten.

Die fertigen Sockelleisten kannst du mit Montagekleber an die Wand fixieren. Alternativ ist auch die Befestigung mit Schrauben möglich. Wenn du Übergangsprofile zwischen Parkett und anderen Bodenbelägen benötigst, schneide diese mit einer Metallsäge auf die gewünschte Länge und verschraube sie sicher mit dem Akkuschrauber. Schiebe abschließend passende Heizkörperrosetten über die Heizungsrohre, um einen sauberen Abschluss zu erzielen.

Welche Pflege braucht dein Holzboden?

Warum ist regelmäßige Pflege für deinen Parkettboden wichtig? Weil sie die Lebensdauer und Schönheit deines Bodens verlängert. Wische den Boden nur mit einem nebelfeuchten Mopp und vermeide aggressive Reinigungsmittel. Welches Werkzeug eignet sich sonst noch? Ein Besen oder Staubsauger mit Bürstenaufsatz sorgt für schonende Reinigung und verhindert Kratzer. Wähle für das Feuchtreinigen spezielle Parkettreiniger und wringe das Tuch gut aus, um Wasserflecken zu vermeiden.

Welche Tücher solltest du lieber meiden? Mikrofasertücher können kleine Kratzer verursachen. Verwende deshalb weiche Baumwolltücher oder speziell entwickelte Parkettreiniger, um dein Parkett schonend zu pflegen.

Welchen Service bieten wir an?

Wünschst du dir professionelle Pflege? Wir bieten dir einen wohnortnahen Pflegeservice an, bei dem wir deinen Boden sorgfältig reinigen und mit hochwertigen Schutzprodukten behandeln. So bleibt dein Parkettboden länger schön und widerstandsfähig.

Wie kannst du uns erreichen?

Wann möchtest du eine individuelle Beratung? Kontaktiere uns gern jederzeit für ein persönliches Angebot oder eine umfassende Beratung.
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Wann ist eine Versiegelung sinnvoll?

Wurde dein Parkett mit Lack behandelt, ist eine zusätzliche Erstpflege meistens nicht notwendig.

Wie ölt man Parkett richtig?

Wer geöltes Parkett besitzt, sollte es regelmäßig nachölen, um die natürliche Schönheit und Widerstandskraft zu bewahren. Die sogenannte „Einpflege“ ist besonders wichtig, wenn die Oberfläche nach der Verlegung erste trockene Stellen zeigt. Wann du das Nachölen durchführen solltest? Am besten unmittelbar nach dem Verlegen und danach in regelmäßigen Abständen, um das Holz vor Austrocknung zu schützen und seine Elastizität zu erhalten.

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